Bevor es am 14. Mai 2011 in Düsseldorf zum größten Gesangswettbewerb der Welt kommt, finden am 10. und 12. Mai je ein Halbfinale statt. Dort können sich die Länder für das Finale qualifizieren. Sicher im Finale sind bereits Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien. Diese fünf finanzstarken Länder bilden die “Big Five” und sind seit Jahren automatisch für das Finale qualifiziert.
Weitere 38 Länder kämpfen nun um weitere Finaltickets, womit der Eurovision Song Contest im Jahre 2011 den Teilnehmerrekord von 2008 einstellen wird. Am 17. Januar 2011 wurden in Düsseldorf folgende Halbfinals ausgelost:
1. Halbfinale am 10.05.2011:
Armenien, Finnland, Georgien, Norwegen, Polen, Russland, Schweiz, Serbien, Türkei, Aserbaidschan, Griechenland, Island, Kroatien, Litauen, Malta, Portugal, San Marino und Ungarn.
(Stimmberechtigte Länder: sämtliche Teilnehmer des Halbfinals plus Spanien und Großbritannien)
2. Halbfinale am 12.05.2011:
Belgien, Bosnien und Herzegowina, Moldawien, Niederlande, Österreich, Schweden, Slowakei, Ukraine, Zypern, Bulgarien, Dänemark, Estland, Irland, Israel, Mazedonien, Rumänien, Slowenien und Weißrussland.
(Stimmberechtigte Länder: sämtliche Teilnehmer des Halbfinals plus Deutschland, Frankreich und Italien)
Zuvor wurden die Länder in sechs Töpfe, sortiert nach dem Stimmverhalten der letzten Jahre, verteilt. Pro Semifinale kommen die zehn Länder mit den meisten Stimmen, welche sich je zur Hälfte aus Telefon- und Jury-Wertung errechnen, in das Finale. Somit werden im Finale 25 Länder ihre Musikstücke ins Rennen schicken.
Doch welche Musiker dabei auf der Bühne stehen werden, ist weitestgehend noch nicht ermittelt. Die meisten Teilnehmer ernennen oder wählen ihren Kandidaten erst im Laufe der nächsten Wochen. Neben dem deutschen Beitrag, welcher von Titelverteidigerin Lena Meyer-Landrut gesungen wird, stehen bereits folgende Künstler und Songs, soweit bekannt, fest:
Albanien: Emmy – tba
Armenien: Aurela Gaçe – Kënga ime
Bosnien und Herzegowina: Dino Merlin – tba
Deutschland: Lena Meyer-Landrut – tba
Frankreich: Amaury Vassili – Sonniu
Großbritannien: Blue – I Can
Niederlande: 3JS – Je vecht nooit alleen
Rumänien: Hotel FM – Change
San Marino: Senit – tba
Schweiz: Anna Rossinelli – In Love for a While
Türkei: Yüksek Sadakat – tba
Zypern: Christos Mylordos – San angelos s’agapisa
Moderiert werden beide Halbfinals und das Finale von Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab.